Bildungskredit ohne Zinsen

Ausbildungsdarlehen ohne Zinsen

Gezielte finanzielle Unterstützung von Studierenden in Weiterbildungsphasen durch ein einfaches und zinsgünstiges Darlehen. Beförderungsbestimmungen Zur Unterstützung der Auszubildenden in Weiterbildungsphasen werden im Rahmen dieses Programms verzinsliche Bildungsdarlehen gewährt. volljährige Schülerinnen und Schüler, die bereits über einen Berufsabschluss verfügen oder diesen nach erfolgreichem Abschluss ihrer aktuellen Schulausbildung im vorletzten und letzten Jahr dieser Ausbildung erwerben werden, die die Zwischenprüfung ihres Studiums bestanden haben, eine schriftliche Erklärung der Bildungseinrichtung zur Fortsetzung dieses Studiums einreichen, aus der hervorgeht, dass eine Zwischenprüfung im Studium nicht vorgesehen ist und dass der Student die üblichen Leistungen mindestens der ersten beiden Studienjahre für die Fortsetzung dieses Studiums erbracht hat;

für Studierende in Bachelor-Studiengängen genügt eine Erklärung der Bildungseinrichtung, dass eine Vorprüfung im Studiengang nicht vorgesehen ist und dass der Studierende die üblichen Leistungen des ersten Ausbildungsjahres erbracht hat, bereits einen Abschluss in einem Grundstudium hat, für ein Aufbaustudium z.B. Voraussetzung ist, dass eine deutsche Bildungseinrichtung gemäß 2 Abs. 1 bis 3 BföG in der jeweils gültigen Fassung besucht wird oder dass ein Besuch an der ausländischen Bildungseinrichtung einer deutschen Bildungseinrichtung gleichwertig ist.

Reichen die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung festgesetzten Jahresbeträge der zu gewährenden Darlehen nicht aus, um alle begründeten Anträge abzudecken, entscheidet der Eingang des Antrags beim Bundesverwaltungsamt. Monatliche Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro können ab dem 01.04. 2009 beantragt werden. Bis zu 24 Monatsraten, also bis zu 7.200 Euro, können innerhalb einer Ausbildungszeit bewilligt werden.

Auf Antrag kann die Anzahl der monatlichen Raten auf eine kleinere Anzahl begrenzt werden, mit einem Mindestkreditbetrag von EUR 1000. Ein Weiterbildungskredit kann in diesem Falle zu einem späteren Zeitpunkt bis zu einer Gesamthöhe von 24 Raten beantragt werden. Das Gesamtdarlehen kann nicht in mehr als zwei Teile aufgeteilt werden.

Wird die Gesamtlimite von 24 Raten und 7.200 Euro nicht überschritten, kann ein Teil des Darlehens im Voraus als Disagio bis zu 3.600 Euro zusätzlich zum Monatsdarlehen ausgezahlt werden, wenn im Einzelfall nachgewiesen wird, dass der Betrag unmittelbar im Sinne des § 1 erforderlich ist.

Anträge können nur gegen eine Vorauszahlung von 100 Euro gestellt werden. Neben dem ersten Studiensemester erhalten Auszubildende an Hochschulen ein Bildungskredit, wenn sie zur Abschlussprüfung zugelassen sind und das Prüfungszentrum bescheinigt, dass sie ihre Ausbildung innerhalb der möglichen Förderperiode absolvieren können oder wenn sie als Studierende der Humanmedizin das sogenannte praktische Jahr als Voraussetzung für die Zulassung zur letzten Phase der medizinischen Prüfung absolvieren.

Bei einer Unterbrechung oder einem Wechsel der Spezialisierung ist eine Neuanmeldung im Rahmen von Absatz 1 S. 5 möglich. Ein Bildungsdarlehen kann bis spätestens zum vorletzten Monat vor Beginn der Rückzahlungsphase gewährt werden. Die Beantragung von Bildungskrediten ist schriftlich oder über das Internet beim Bundesverwaltungsamt unter Vorlage der erforderlichen Unterlagen einzureichen.

Die Prüfung der Anträge erfolgt durch das Bundesverwaltungsamt auf der Grundlage der Förderrichtlinien. Bei positivem Bescheid übermittelt das Bundesverwaltungsamt auch ein Vertragsangebot gemäß dem Bescheid im Auftrag der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Kündigung und Vertragsangebot werden ungültig, wenn der Darlehensvertrag nicht bis zu dem in der Kündigung genannten Zeitpunkt, d.h. einen Monat nach Eingang der Kündigung, bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau eingegangen ist.

Der zwischen der Kreditanstalt für Wiederaufbau und dem Antragsteller abzuschließende Vertrag hat eine einseitige Erklärung der Kreditanstalt für Wiederaufbau zur Anpassung des Vertragsinhalts an Änderungen des Bewilligungsbescheides zu enthalten. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung einen Mustervertrag abgeschlossen; sie vereinbart auch Änderungen dieses Vertrages mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Die Zinsen werden ohne Antrag bis zum Beginn der Rückzahlung gestundet. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau informiert den Darlehensnehmer vor Beginn der Rückzahlung über die Höhe des gewährten Darlehens und die gestundeten Zinsen, die geltende Zinsregelung, die Höhe der monatlichen Zahlungen und die voraussichtliche Rückzahlungsdauer. Die Rückzahlung des Darlehens erfolgt in monatlichen Raten von 120 EUR am Ende eines Zeitraums von vier Jahren ab dem Fälligkeitsdatum der ersten Zahlung.

Die Ausleihung kann jederzeit ganz oder teilweise zurückgezahlt werden. In der Rückzahlungsphase erhalten die Darlehensnehmer im Rahmen dieses Programms ein Bildungskredit für eine weitere Ausbildungszeit, so werden die Rückzahlungsraten für diesen Zeitraum ohne Antrag gemäß § 11 aufgeschoben. Die Darlehensnehmer sind verpflichtet, der Kreditanstalt für Wiederaufbau unverzüglich jede Änderung ihres Wohnsitzes oder ihres Namens mitzuteilen den Abschluss der Ausbildung, die Unterbrechung oder Unterbrechung der Ausbildung, den Wechsel der Fachrichtung, den Wechsel der Ausbildungseinrichtung, die Kreditanstalt für Wiederaufbau.

Mitteilungen, die zu einer Änderung der Genehmigungsentscheidung führen könnten, leitet die Kreditanstalt für Wiederaufbau unverzüglich an das Bundesverwaltungsamt weiter. Das Bundesverwaltungsamt kann von den Kreditnehmern jederzeit den Nachweis verlangen, dass die Voraussetzungen für die Kreditgewährung weiterhin gegeben sind. Die Kosten für die erforderliche Feststellung des Verbleibs der Kreditnehmer werden auf 30 EUR festgesetzt und auf deren Verlangen erstattet.

Höhere Aufwendungen können unter Angabe der Gründe geltend gemacht werden. Die Mitteilungspflichten der Darlehensnehmer nach den Absätzen 1 und 2 gelten gegenüber dem Bundesverwaltungsamt für den Fall einer Übertragung des Inkassos an das Bundesverwaltungsamt. Soweit die Genehmigungsvoraussetzungen nicht oder nicht mehr erfüllt sind, kündigt der Darlehensnehmer das Darlehen zum Monatsende, verletzt der Darlehensnehmer schuldhaft seine Verpflichtungen in einem solchen Umfang, dass insbesondere die Verpflichtungen aus § 8 nicht erfüllt werden, dass der anderen Partei eine Fortsetzung des Darlehensvertrags nicht zumutbar ist.

Der Darlehensvertrag wird von der Kreditanstalt für Wiederaufbau unverzüglich an Änderungen der Genehmigungsentscheidung durch (Teil-)Kündigung angepasst. Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau kündigt den Vertrag unter den Voraussetzungen des § 14 (2) Der Anspruch auf Zahlung des Bildungskredits kann nicht wirksam abgetreten, verpfändet oder gepfändet werden.

Bei teilweiser Kündigung wird der gekündigte Betrag bis zum Beginn der Rückzahlung zurückgestellt. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau ist berechtigt, in begründeten Fällen Stundungen für maximal 24 Monate zu gewähren. Verschiebungen, auf die unverzüglich ein Zeitraum von mindestens einem Jahr folgt, werden nicht berücksichtigt.

Ebenso werden Vereinbarungen über eine Reduzierung der Rückzahlungsraten nicht berücksichtigt. und Inkassokosten gehen zu Lasten des Kreditnehmers. Im Verzugsfall hat der Kreditnehmer unbeschadet der Bestimmungen für Konsumentenkredite Zinsen in Höhe des von der Bundesbank bekannt gegebenen Basiszinssatzes zuzüglich 5 Prozent zu zahlen. Durch die Beantragung von Leistungen gemäß dieser Richtlinie erklären sich die Kreditnehmer mit der Speicherung, Änderung, Nutzung und Übermittlung ihrer Daten einverstanden.

Die Bundesverwaltung und die Kreditanstalt für Wiederaufbau speichern, verändern, nutzen und übermitteln die erhobenen Daten, soweit dies zur Erfüllung der ihr obliegenden Aufgaben, einschließlich statistischer Zwecke, erforderlich ist und nur für die Zwecke, für die sie erhoben werden. Hat der Darlehensnehmer mehr als 6 Monate Verzug und keinen Antrag auf Stundung gestellt oder kann die Kreditanstalt für Wiederaufbau einem entsprechenden Antrag auf Stundung nicht stattgeben, tritt die Kreditanstalt für Wiederaufbau das Darlehen an das Bundesverwaltungsamt ab.

Der Zeitraum in S. 1 muss nicht eingehalten werden, wenn die Einziehung vergeblich ist. Sowohl die Entscheidung des Bundesverwaltungsamtes als auch der mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau abzuschließende Vertrag weisen auf diese Rechtsfolge hin. Stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau eine Forderung gegen die Bundesgarantie, so übermittelt sie dem Bundesverwaltungsamt die Stammdaten der betreffenden Kreditnehmer, die Kapitalforderung, die zu diesem Zeitpunkt fälligen Zinsen und Kosten sowie den Rückzahlungsgrund aus der Garantie.

Das Bundesverwaltungsamt fordert die betroffenen Kreditnehmer auf, den gesamten an die Kreditanstalt für Wiederaufbau ausgezahlten Garantiebetrag zurückzuzahlen. Den betroffenen Kreditnehmern steht es frei, Anträge gemäß § 11 zu stellen. Die Bundesverwaltung überwacht die Einhaltung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung vorgegebenen Finanzrahmens für die Summe aller Kredite.

Die Bundesverwaltung übermittelt die Genehmigungsdaten an die Kreditanstalt für Wiederaufbau.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum