Kredit für Auszubildende

Kredite an Auszubildende

Die Wünsche sind oft größer als die finanziellen Möglichkeiten, da denkt mancher an einen Kredit für Auszubildende. Die gute Nachricht ist: die Chancen für einen solchen Azubi Kredit stehen gar nicht so schlecht. Denn mit der regelmäßigen Ausbildungsvergütung ist bereits eine gute Voraus-setzung für Kreditwürdigkeit gegeben. Ohne die ist grundsätzlich kein Kredit von einer Bank zu be-kommen.

Kredite erst ab 18 und nach der Probezeit

Kredit für Azubis

Grundsätzlich gilt: Kredite werden nur an Volljährige vergeben. Das trifft auch auf einen Kredit für Auszubildende zu. Außerdem muss das Ausbildungsverhältnis gesichert und die Probezeit erfolg-reich absolviert sein. Im Übrigen haben Azubis die üblichen Anforderungen zu erfüllen, wie „nor-male“ Kreditnehmer auch. Dazu gehört, dass keine negativen Schufa-Einträge vorhanden sind und dass die sogenannte „Kapitaldienstfähigkeit“ gegeben sein muss - das heißt, der Auszubildende muss in der Lage sein, die Raten für Zins- und Tilgung termingerecht zu zahlen.

Die Bank prüft das üblicherweise über eine Haushaltsrechnung, bei der die laufenden Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt werden. Es muss im Prinzip genug übrig sein, um die Rate bedie-nen zu können. Das lässt in vielen Fällen keine großen Kreditspielräume zu, aber es gibt heute be-reits Kredite ab 1.000 Euro und schließlich sollen die Raten bezahlbar bleiben. Ein 1.000 Euro-Ratenkredit mit einem Effektivzins von 4 Prozent und 36 Monaten Laufzeit hat eine monatliche Rate von knapp 30 Euro. Das kann sich auch ein Azubi problemlos leisten.

Bei einem normalen Ratenkredit werden in der Regel keine dinglichen Sicherheiten verlangt. Güns-tig wirkt es sich aus, wenn ein Elternteil als Mitantragsteller oder Bürge in den Kredit eingebunden ist. Das erhöht nicht nur die Wahrscheinlichkeit, den Kredit für Auszubildende auch tatsächlich zu erhalten. Die Konditionen werden dadurch günstiger, weil das Kreditrisiko für die Bank geringer ist.

Der Dispokredit - eine teure Alternative

Die meisten Azubis verfügen bereits über ein Girokonto, auf das die Ausbildungsvergütung fließt. Oft wird hier auch schon ein Disporahmen eingeräumt, vielfach geschieht das sogar automatisch. Die Kontoüberziehung ist sicher die bequemste Art der Kreditaufnahme für Auszubildende, aber auch die teuerste.

Konditionen vergleichen lohnt sich

Auf jeden Fall sollten die Konditionen unterschiedlicher Anbieter verglichen werden. Vergleich-sportale machen das einfach möglich. Damit lassen sich effektiv Kreditkosten sparen. Und noch ein abschließender Tipp: es gibt auch einen besonders günstigen Förder-Kredit für Auszubildende: den KfW-Bildungskredit.

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